Zuletzt aktualisiert: 4. Juni 2020

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Egal ob es sich um ein Fußball, Volleyball, Handball oder Basketball handelt. Mit dem falschen Luftdruck verliert man die Kontrolle über den Ball. Eine gute Ballpumpe kann dabei schnell Abhilfe schaffen und für den richtigen Druck im Ball sorgen.

Mit dem großen Ballpumpen-Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, die beste Ballpumpe für dich zu finden. Wir haben verschiedene Arten von Ballluftpumpen für dich verglichen und hoffen dir die Kaufentscheidung damit so einfach wie möglich zu machen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Ballpumpe ist ein Gerät, das mithilfe von Luftdruck Bälle befüllt.
  • Generell kann zwischen Handpumpen, Standpumpen und elektrischen Ballpumpen unterschieden werden.
  • Bei dem Nadelventil musst du besonders darauf Acht geben, dass sie nicht abbricht.

Ballpumpen Test: Favoriten der Redaktion

Die beste pflegeleichte Ballpumpe

Die Handluftpumpe von Uhlsport ist unserer Recherche nach eine der beliebtesten Ballpumpen. Es hat auswechselbare Nadelventile und man kann mit ihr auch Luft abpumpen. Sie ist circa 12 bis 15 cm groß und besteht komplett aus Polyester.

Die beste elektrische Ballpumpe

Die elektrische Ballpumpe der Marke Cawila ist ebenfalls sehr beliebt. Ob für einen Verein oder Privat, die Ballpumpe erleichtert einem das Leben sehr. Sie pumpt Bälle, wie zum Beispiel Fußbälle oder Volleybälle im Handumdrehen auf.

Die beste Ballpumpe als Standpumpe

Die Standpumpe von TOPEAK wird in den Maßen 13, 7 x 25 x 67, 5 cm geliefert. Sie besteht aus lackiertem Stahl und der Fuß aus Kunststoff. Die Pumpe besitzt ein analoges Manometer und ein 360 ° frei rotierbares Schlauch-Gelenkstück. Es wird mit Adaptern für Bälle und Luftmatratzen geliefert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Ballpumpe kaufst

Was ist eine Ballpumpe?

Eine Ballpumpe ist nichts anders, als eine Luftpumpe. Ferner wird sie auch Kolbenpumpe bezeichnet.

In ihrem Zylinder ist ein beweglicher Kolben an einem Gestänge, welches mit Halter und zwei Ventilen befestigt ist. Bei der Luftpumpe gibt es zwei Zustände bei der Ballpumpe, der Einlass und die Verdichtung.

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Die Handpumpe hilft dir einen Volleyball wieder aufzupumpen.
(Bildquelle: pixabay.com / MaryVV)

Wenn das Gestänge aus dem Zylinder herausgezogen wird, kommt es zum Einlass von Luft. Dabei strömt neue Luft über das erste Ventil von außen in den Zylinder. Wenn das Gestänge im Anschluss wieder in den Zylinder gedrückt wird, verschließt sich das erste Ventil und die Luft wird komprimiert.

Gleichzeitig wird die verdichtete Luft durch das zweite Ventil über die Ventilnadel in den Ball gepresst. Beim Einlass ist dieses zweite Ventil verschlossen, damit die Luft aus dem Ball nicht wieder in den Zylinderbehälter zurückströmen kann.

Die meisten Luftpumpen haben heutzutage eine Druckanzeige.

Die gängigen Standluftpumpen haben heutzutage ein Manometer. Damit kann man besser einschätzen, wie viel Luft noch in den Ball passt, ohne ihn kaputt zu machen.

Was muss ich bei den Ventilen beachten?

Sobald du die passende Ballpumpe gefunden hast, musst du darauf achten, welches das richtige Ventil für den aufzupumpenden Ball ist.

Generell wird unterschieden zwischen:

  • Ventilnadel: Sie wird vor allem zum Aufpumpen von Volleybällen, Basketbällen, Fußbällen, etc. genutzt. Die Ventile sind, wie man bei dem Namen vermuten kann, sehr fein, fast wie Nadeln. Sie werden auf die Ballpumpe geschraubt und vorsichtig in das Ballventil eingeführt. Dann kann der Ball aufgepumpt werden. Die Ventilnadeln werden zum Teil als vernickelt oder verchromt angeboten, was helfen soll, dass sie nicht so schnell brechen.
  • Ballnippel: Sie sind für alle Bälle mit Patentventil oder in Verbindung mit einem Kompressor für großvolumige Bälle mit Stöpselverschluss.

Was ist ein Manometer und wofür brauche ich es?

Ein Manometer ist einfach ausgedrückt ein Druckmessgerät. Der Begriff unterteilt sich in verschiedene Arten von Manometern. Wir werden dir jetzt ein paar vorstellen:

Art Beschreibung
Kolbenmanometer Das Kolbenmanometer wird auch Druckwaage genannt. Der Druck wird durch einen Kolben, der sich gegen eine Kraft verschiebt, angezeigt. Die Kraft kann durch Federn aufgebracht werden oder durch Gewichte.
Flüssigkeitsmanometer Das Flüssigkeitsmanometer unterscheidet sich in das U-Rohr-Manometer, das McLeod-Manometer und die Ringwaage. Die ersten beiden werden durch Flüssigkeit betrieben und die Ringwaage wird durch ein drehbar gelagerter Hohlring mit einer Trennwand und zum Teil mit Sperrflüssigkeit gefüllt.
Barometer Das Barometer wird zur Bestimmung des Luftdruckes verwendet. Es werden in der Regel Absolutdruckmessgeräte eingesetzt, die auf den Druck gegenüber einem Vakuum messen. Dieser Druckunterschied führt zu einer Kraft, die auf eine Fläche ausgeübt wird und mittels Kraftmessung bestimmt werden kann.
Drucksensoren Ein Drucksensor ist ein Messelement, welches die physikalische Größe Druck in eine zum Druck proportionale elektrische Ausgangsgröße umwandelt. Es eignen sich sämtliche Messverfahren, die auch für die Kraft- und Gewichtsmessung verwendet werden.

Moderne Standluftpumpen von heute haben meistens eine Druckanzeige. Es kann jedoch vorkommen, dass es Standpumpen gibt, an der keine befestigt ist. Dann musst du manuell den Druck des Balls abtasten.

Wo kann ich eine Ballpumpe kaufen?

Ballpumpen gibt es sowohl im Fachhandel, in Kaufhäusern, als auch in vielen Online-Shops zu kaufen.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten Ballpumpen verkauft:

  • Amazon
  • Decathlon
  • Obi
  • Sport-Thieme
  • Ebay
  • Kaufland

Alle Pumpen, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du eine Ballpumpe gefunden hast, die dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche bekannten Hersteller von Ballpumpen gibt es?

Hersteller für Ballpumpen gibt es viele. Aber die Größten werden wir dir hier vorstellen.

Bekannte Hersteller für Ballpumpen sind:

  • Adidas
  • Uhlsport
  • Diadora
  • Molten
  • Nike
  • Sport-Tec
  • Sport-Thieme
  • Derbystar

Was kostet eine Ballpumpe?

Eine Ballpumpe ist eine nützliche Anschaffung, wenn du einen Ball besitzt. Einfache Handpumpen sind bereits ab 5 Euro erhältlich. Die meisten Ballpumpen liegen preislich zwischen 10 und 70 Euro.

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Mit der richtigen Ballpumpe lassen sich Fußbälle kinderleicht aufpumpen.
(Bildquelle: unsplash.com / Patrick Schneider)

Ausgenommen sind die elektrischen Ballpumpen, welche vom Preis her sehr teuer sind. Sie liegen preislich zwischen 50 und 140 €.

Typ Preisspanne
Handpumpe ca. 5 – 10 €
Standpumpe ca. 9 – 70 €
Elektrische Ballpumpe ca. 50 – 140 €

Bei Real, aber auch anderen Supermärkten und Discountern wirst du immer mal wieder günstige Angebote finden, die sich lohnen. Dabei musst du aber auch darauf achten, dass die Pumpe eine gute Qualität hat, damit du lange etwas von ihr hast.

Welche Alternativen gibt es zu der Ballpumpe?

Die wohl am naheliegendste Alternative zu der Ballpumpe ist die Fahrradpumpe. Es wird einfach nur das Ventil gewechselt und schon kann man den Ball aufpumpen.

Oft gibt es bei Händlern auch Fahrradpumpen mit den passenden Ventilen, wie zum Beispiel für Bälle oder Luftmatratzen dazu.

Entscheidung: Welche Arten von Ballpumpen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was ist eine Handpumpe und welche Vor- und Nachteile hat sie?

Eine Ballpumpe für die Hand sieht einer klassischen Fahrradpumpe sehr ähnlich. Sie wird mit einem Zylinder und einen beweglichen Kolben oder Stempel bedient, welche Druck erzeugen und somit die Luft pumpen.

Das große Plus der Handpumpe ist der Preis. Du bekommst sie zum Teil für kleines Geld und sie hat trotzdem eine gute Qualität. Der nächste Pluspunkt ist die Größe der Handpumpe. Da die Meisten eine Länge von circa 24 cm haben, kann man sie gut überall mit hinnehmen und sie liegen gut in der Hand. Mit circa 130 Gramm wiegen sie auch so gut wie nichts.

Der Nachteil der Handpumpe ist eindeutig die längere Arbeitszeit, auch gerade, wenn man mehr als einen Ball aufpumpen muss. Dabei schwindet dann auch schnell die Kraft.

Daher sollte man sich gut überlegen, wie viele Bälle man aufpumpen muss und ob sich eine Investition in eine andere Luftpumpe rentiert. Die kompakte Größe der Handpumpe ist ein Vorteil, ebenso wie ein Nachteil. Schnell kann es sein, dass man sie nicht mehr findet oder gänzlich verloren hat. Dann hilft nur ein Neukauf.

Vorteile
  • Preiswert
  • Luft lässt sich leicht pumpen
  • Leicht zu transportieren
Nachteile
  • Lange Arbeitszeit
  • Geht wegen kompakter Größe schnell verloren
  • Kraftaufwändig

Eine besondere Unterart der Handpumpe ist die Mini Handpumpe. Mit einer Größe von circa 20 cm und einem Gewicht von circa 100 – 130 Gramm passen sie auch in die Handtasche. Ihr Pumpleistung ist fast so gut wie die normale Handpumpe. Der Preis jedoch ist mit circa 30 € deutlich teurer als die der normalen Größe.

Was ist eine Standpumpe und welche Vor- und Nachteile hat sie?

Eine Standpumpe ermöglicht es dir viel Luft in einen Ball zu pumpen. Aufgrund ihrer Größe und des hohen Gewichtes sind Standpumpen nicht für die Mitnahme geeignet. Heutzutage besitzt eine Standpumpe fast immer ein Manometer.

Die Verwendung einer solchen Pumpe ist ebenso simpel, wie auch schnell. Mithilfe beider Arme wird die Pumpe im Stehen bedient und mit den Füßen festgehalten. Über einen Schlauch gelangt die Luft in den Ball. Je nachdem wie viele Bälle aufgepumpt werden müssen, geht diese Tätigkeit jedoch schnell in die Arme.

Normalerweise werden solche Pumpen eher für Radreifen oder Autoreifen genutzt, jedoch kann man sie mit dem richtigen Ventil auch für Bälle nutzen. Man sollte aber darauf achten, wie viel Luft man in den Ball pumpt, damit er nicht platzt.

Die Standpumpe hat eine sehr große Preisspanne, jedoch kann allgemein gesagt werden, dass sie etwas teurer als die Handpumpe ist.

Vorteile
  • Schnell
  • Viel Druck
Nachteile
  • Sperrig, daher nur für zu Hause gedacht
  • Etwas teurer

Was ist eine elektrische Ballpumpe und welche Vor- und Nachteile hat sie?

Eine elektrische Ballpumpe kann ein großer Segen sein, wenn man sehr viele Bälle aufzupumpen hat.

Die Pumpe ist eigentlich ist ein Kompressor, welcher mit Strom läuft. Die Funktionsweise ist ebenso simple, wie genial. Im Inneren eines Zylinders bewegt sich ein Kolben hin und her. Das Zurückziehen des Kolbens saugt Luft durch das Einlassventil an und das Vorschieben verschließt das Ventil wieder. Somit wird die Luft komprimiert. Ein Ausstoß der Luft findet durch das Auslassventil des Kolbenverdichters statt.

Die elektrische Ballpumpe ist einfach zu bedienen und hat eine schnelle Pumpgeschwindigkeit. So können viele Bälle innerhalb kürzester Zeit vollgepumpt werden.

Die Anschaffung solch einer Ballpumpe ist jedoch sehr teuer, oft lohnt es sich nur für Vereine solch eine Pumpe zu kaufen. Mit circa 50 – 140 € ist die Preisspanne sehr groß. Wenn man überlegt sich eine elektrische Pumpe zu kaufen, sollte man immer auf die Qualität achten. Oft sind die Pumpen auch sehr schwer und sperrig, sodass sie nicht leicht zu transportieren sind.

Vorteile
  • Einfach zu bedienen
  • Hoher Druck ist erreichbar
  • Schnelle Pumpgeschwindigkeit
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Sperrig, daher nur für zu Hause gedacht

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ballpumpen vergleichen und bewerten

Typ der Ballpumpe

Wie du schon erfahren hast, gibt es verschiedene Arten von Ballpumpen.

Hier ist wichtig, dass du darauf achtest, wie oft du die Pumpe nutzen möchtest und wie viel zeitlichen Aufwand du dafür einplanst. Nutzt du nur einen Ball und bist vielleicht auch viel unterwegs, dann würden wir dir raten eine Handpumpe zu nutzen.

Nutzt du aber viele Bälle, wie zum Beispiel in einem Verein und willst deine ganze Kraft nicht fürs Aufpumpen von Bällen verschwenden, dann raten wir dir die Standpumpe oder auch die elektrische Ballpumpe, wenn du es dir leisten möchtest.

Bedienung

Bei einer Ballpumpe solltest du auf die Flexibilität und die Handhabung achten. Du kannst zum einen durch einen flexiblen Schlauch leichter an das Ventil des Balls gelangen.

Zum anderen ist ein Schraubaufsatz zu empfehlen, da es grundsätzlich den Pumpvorgang erleichtert.

Ein weiterer Aspekt ist ein Ablassventil. Sollte der Ball einmal zu prall aufgepumpt sein, kannst du damit die Luft einfach wieder ablassen.

Material

Ein weiteres wichtiges Kriterium der Ballpumpe ist das Material, aus dem es besteht. Beim Kauf solltest du sehr auf die Qualität achten, damit die Luftpumpe langlebig ist.

Es ist wichtig auf die Qualität zu Achten.

Bei Standpumpen, die zum Beispiel völlig aus Kunststoff bestehen, kann es sehr leicht vorkommen, dass man beim Pumpen der Griff abbricht.

Standpumpen oder auch Handpumpen aus Metall oder Aluminium sind sehr stabil und solide. Der Schlauch bei der Standpumpe sollte nicht brüchig sein und am besten aus Gummi bestehen.

Leistung

Dieses Kriterium ist stark abhängig von der Art der Ballpumpe, die du nutzen möchtest. Hast du vor dir eine Handpumpe zu kaufen, musst du mit weniger Leistung als bei einer Standpumpe rechnen. Im allgemeinen Gebrauch reicht eine normale Handpumpe vollkommen, um einen Ball aufzupumpen.

Hast du jedoch viele Bälle aufzupumpen, ist es eine große Erleichterung eine Standpumpe oder elektrische Pumpe zu haben.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ballpumpe

Wie bekommt man eine abgebrochene Ventilnadel wieder aus dem Ball?

Sollte die Ventilnadel einmal abbrechen und im Ball stecken bleiben, ist das überhaupt kein Problem, denn es gibt verschiedene Wege diese wieder zu entfernen.

Mit ein wenig Glück guckt die Nadel noch ein Stück aus dem Ball heraus, dann kannst du mit den Fingern oder einer Zange die Nadel entfernen.

Wenn sie allerdings bündig abgebrochen ist, bleiben dir zwei Möglichkeiten:

  1. Nutze eine Blechschraube und versuche die abgebrochene Nadel zu drehen. Im Anschluss kann die Ventilnadel am Schraubenkopf herausgezogen werden.
  2. Du nutzt eine neue Ventilnadel, mit der du das abgebrochene Stück in den Ball drückst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://ich-liebe-handball.de/ballpumpe-kaufen/

[2] https://www.radsport-rennrad.de/test-teile/minipumpen-fuers-fahrrad-im-test/

[3] https://www.fussballschuhe.org/ballpumpe/

Bildquelle: Server/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Eric spielt seit seiner Jugend Fußball. Er arbeitet mittlerweile nebenberuflich als Fußball Coach und ist ehrenamtlich in seinem Heimatverein tätig. Um seine Fitness zu steigern probiert er zudem ständig neue Sportarten aus und bloggt über seine Erfahrungen.